Was kostet ein Makler in Graz? Provision, Bestellerprinzip und wann er sich lohnt
Wie hoch ist die Maklerprovision beim Kauf, Verkauf und bei der Miete — und wann zahlt sie sich aus? Klar erklärt, mit den aktuellen Regeln seit dem Bestellerprinzip 2023.
Was ein Makler kostet, ist die häufigste Frage vor dem Beauftragen — und die Antwort hängt davon ab, ob Sie kaufen, verkaufen oder vermieten. Dieser Ratgeber erklärt die Provisionshöhen, das seit 2023 geltende Bestellerprinzip und wann sich ein Makler wirtschaftlich auszahlt.
Wie wird ein Makler bezahlt?
Ein Makler arbeitet in Österreich rein erfolgsabhängig. Eine Provision fällt nur dann an, wenn die Vermittlung tatsächlich zustande kommt — also bei unterschriebenem Kaufvertrag oder Mietvertrag. Bleibt der Erfolg aus, zahlen Sie nichts.
Maklerprovision beim Kauf und Verkauf
Beim Immobilienverkauf ist die Provision frei verhandelbar und liegt üblicherweise bei bis zu 3 % des Kaufpreises zzgl. 20 % USt je Seite. Sie wird vorab transparent vereinbart. Dem stehen Leistungen gegenüber, die den Endpreis in der Regel erhöhen: marktgerechte Bewertung, professionelle Vermarktung, geprüfte Interessent:innen und rechtssichere Abwicklung.
Das Bestellerprinzip bei der Vermietung (seit Juli 2023)
Seit 1. Juli 2023 gilt in Österreich bei der Vermietung von Wohnungen das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt ihn. In der Praxis trägt damit meist die vermietende Seite die Provision — Mieter:innen zahlen in der Regel keine Maklerprovision mehr. Wichtig: Das Bestellerprinzip betrifft nur die Miete, nicht den Kauf oder Verkauf.
Wer zahlt was — die Übersicht
| Geschäft | Wer zahlt | Höhe (Richtwert) |
|---|---|---|
| Verkauf | frei vereinbar, meist Verkäuferseite | bis 3 % + 20 % USt |
| Kauf | Käuferseite (sofern vereinbart) | bis 3 % + 20 % USt |
| Miete | Besteller (meist Vermieterseite) | Bestellerprinzip seit 2023 |
Wann sich ein Makler lohnt
Ein Privatverkauf spart auf den ersten Blick die Provision — kostet aber oft mehr an Endpreis, Zeit und Verhandlungssicherheit. Studien wie auch unsere Grazer Praxis zeigen: gut vermarktete Objekte erzielen in der Regel einen höheren Nettoerlös, der die Provision mehr als ausgleicht. Den ehrlichen Vergleich finden Sie in unserem Ratgeber Immobilie verkaufen in Graz.
Der erste Schritt bleibt kostenlos
Ob sich ein Makler für Sie rechnet, lässt sich nur an einer realistischen Zahl beurteilen. Fordern Sie Ihre kostenlose Bewertung an — unverbindlich, in 72 Stunden. Mit den anfallenden Kaufnebenkosten rechnen Sie am besten gleich mit.